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Die LK-Fahrt haben wir noch nicht gemacht. Derzeit ist geplant nach Auschwitz zu fahren.

Also die Inge und Ich( Ela) hätten schon so ein Paar Ideen zu! Wir hätten uns gedacht mir könnten ja mal im Dreieck fahren d.h. Cham- Dresden- Breslau- Krakau- Prag- Cham. Wird zwar bissl stressiger, aber was solls... man lebt nur ein mal!

Isa: Und Auschwitz?

Hein: Auschwitz > Rundfahrt, ich find Auschwitz interessanter (edit: anscheinend ist Auschwitz in der Runfahrt ja mitdrinnen)

Ela: Äh... Auschwitz ist ein Ort in der nähe von Krakau. Weiß zwar nich genau wie nah, aber ganz nah. Ich weiß auch nicht ob das überhaupt ne Stadt oder ein Dorf is, und wenn, dann is es ganz ganz klein, oder nur das bzw. die KZ bzw. Gedenkstätte. Und was wir ne Woche da machen sollten wüßt ich nich!?

Hein: Ah ok na dann.

Isa: Ja, also ich find die Route toll. Hab nicht gewusst, dass das so nah dabei ist.

Basti: Wir könnten auch nach Mittel- bzw. Südamerika fliegen... Inka, Maya und sonstige Volksstämme. Oder vielleicht China oder Tibet.... Also jetzt mal ernsthaft. Die vorgeschlagene Runde hört sich echt interessant an... ich hoffe das klappt so!

Pumuckl: ich hoffe auch das wir das so irgendwie hinbekommen! Vor allem müsst ihr sehen, dass es eine ganze normalerweise lehrreiche stunde des Mathematikunterrichts benötigt hat um diesen Plan aufzustellen!

Snoopy: Lehrreiche Mathestunde? Wir san aba nich im gleichen kurs oda? Ich wär ja für Siebenbürgen*gg*

 

 

 

Rückblende:

Man sieht Jugendliche im Zug sitzen. Hören Musik, lesen, essen, reden, schlafen. Alle schauen mehr oder weniger fertig aus...

Insgesamt ca. 27 Stunden Zugfahren liegen hinter ihnen, als sie am 2.6. ihr Zuhause nach acht Tagen erreichen.

Rückblende, 1. Tag, Samstag, 26.5.:

Ein sehr voller Zug setzt sich Richtung Prag in Bewegung, darin unter anderem eine Gruppe von 16 Personen, die ein ebenso volles Programm vor sich haben.

Rückblende, 4. Tag, Dienstag, 29.5.:

Der Tag des Grauens. Besichtigung von Auschwitz-Birkenau. Erschreckend, furchteinflößend, zermürbend. Es hat sich eingeprägt (auch wenn die Führung womöglich wirkungsvoller gewesen wäre, wenn das Wetter sich dem angepasst hätte, doch das sei dahin gestellt).

Persönlich: ich war schon ziemlich fertig mit meinen Nerven, v. A. bei einigen Stationen wie Todesblock, Krematorium oder Gaskammer. Meiner Meinung nach spürt man nach wie vor diese Spannung, die Furcht. Was störte waren Schulklassen, die zu jung waren oder nervige Japaner. Danke auch an unseren guide (der Begriff „Führerin“ hört sich hier ein wenig seltsam an...). Was bleibt? Die Angst, dass die Vergangenheit sich wiederholt, dass der Mensch vergisst. Und eine schreckliche Leere mit Schuldgefühlen und Fragen wie: Warum? Warum habt ihr das getan? Wie kann man so pervers sein? Gewissen?? Moral??? Warum Babies, Kinder, Jugendliche, Menschen wie du und ich?

Wir müssen es weitergeben, die Erinnerung, denn das sind wir den Opfern und Zeitzeugen schuldig. Nie mehr darf solches Unrecht, solche Grausamkeiten sich wieder ereignen, nie mehr solch asozialen Wesen Gehör geschenkt werden.

„Nicht: es muss etwas geschehen, sondern: ich muss etwas tun.“ – Hans Scholl, Weiße Rose




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